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Dienstag, 03. Januar 2017

WordPress Backup mit BackWPup

Backups sind eine wichtige Sache. Sie sind für einen Blog wie eine gute Lebensversicherung! Wenn der Blog durch das letzte Update zerschossen wurde oder der Server abgeraucht ist, hat man ohne ein vernünftiges Backup die Arschkarte gezogen und der Blog ist Geschichte.

Wie man ein vernünftiges Backup unter WordPress erstellt und dieses auch sicher auf einen eigenen Backup-Server oder in der Cloud ablegt möchte ich euch in diesem Beitrag kurz erklären. Ich selber nutze für Backups, das Plugin „BackWPup“ aus dem Hause inpsyde, die auch unter anderem für die Deutsche WordPress Seite verantwortlich sind.

Was kann BackWPup?

Hier eine Auflistung der Funktionen in der Free-Version:

  • Vollständige Datenbanksicherung
  • Vollständige Dateisicherung
  • Datenbanküberprüfung
  • Datenbankoptimierung
  • WordPress XML-Export
  • Liste installierter Plugins
  • Verwaltung der Backup-Archive
  • Verwaltung der Log-Dateien
  • Start der Aufträge über WP-Cron, URL, System, Backend, WP-CLI
  • Log-Report via E-Mail
  • Datensicherung zu Microsoft Azure
  • Datensicherung via E-Mail
  • Datensicherung zu S3-Dienstleistern (Amazon, Google Storage, Hosteurope, usw)
  • Datensicherung zu Dropbox
  • Datensicherung zu Rackspace Cloud Files
  • Datensicherung auf FTP-Server
  • Datensicherung auf eigenem Webspace
  • Datensicherung auf eigenem SugarSync

Eine Pro-Version ist für 60 € verfügbar. Welche zusätzlichen Funktionen in der Pro-Version geboten werden, könnt ihr auf der Webseite von BackWPUp sehen.

Einrichtung eines Backups

Nachdem Ihr das Plugin aus dem Plugin Directory installiert habt, klickt ihr in der Navigation unten auf den Eintrag BackWPup. Hier seht ihr nun das Dashboard, welches Mangelns an Einstellungen noch ziemlich leer gefegt ist. Jetzt erstellen wir unseren Backup Auftrag, indem wir im Menü auf „Neuer Auftrag“ klicken.

Damit das Ganze nicht zu übersichtlich wird, würde ich zum Anfang erst einmal ein komplett-Backup einrichten. Dazu klickt ihr unter „Dieser Auftrag ist ein …“ alle Checkboxen an. Ihr könnt jetzt in den weiteren schritten noch einen individuellen Dateinamen für das Backup vergeben und den Zielordner auswählen.

Wer seine Backups gerne in seine Dropbox schieben möchte, autorisiert hier einmalig den Zugriff auf die Dropbox. Wie das geht, erkläre ich später.

Jetzt gehen wir zum nächsten Schritt über und „Planen“ das Backup. Fortgeschrittene User können hier ruhig auch einen Cronjob auf dem Server starten. In diesem Fall nutzen wir aber den WordPress Cron. Ein Klick auf das Häkchen neben „WordPress Cron“ öffnet uns die entsprechenden Einstellungen.

Ich denke der Planer ist relativ selbsterklärend, sodass es hier an keiner weiteren Erläuterung bedarf.

Im nächsten Schritt konfigurieren wir das Datenbank Backup. Hier ist es empfehlenswert alle Häkchen so zu lassen, wie sie bereits sind. Jetzt noch den Dateinamen wählen und am besten bei „Kompression der Backup-Datei“ noch Gzip auswählen, da wir dadurch noch etwas an der Speichergröße schrauben.

Im nächsten Schritt wählen wir nun die zu sichernden Dateien aus. Auch hier sollte alles, was bereits vorab aktiviert ist, auch aktiviert bleiben. Wer seine Plugins noch mitsichern will der aktiviert noch das entsprechende Häkchen unter „Plugins sichern“.

Im unteren Bereich könnt ihr dann noch etwas tiefer gehen und zusätzliche Verzeichnisse wählen, die entweder mit oder nicht mitgesichert werden sollen.

BackWPup legt zusätzlich noch eine Liste mit allen installierten Plugins an. Hier brauchen wir an den Einstellungen nichts zu verändern, es sei denn, ihr wollt einen anderen Dateinamen vergeben. Im abschließend letzten Schritt autorisieren wir ggf. noch den gewählten Cloud-Service oder richten einen FTP-Zugang ein und wählen das Verzeichnis in welchem die Backups dann anschließend landen.

Wenn ihr jetzt im Menü auf „Aufträge“ klickt, seht den soeben erstellten Auftrag bereits und könnt ihn auch testweise schon mal manuell starten. Sollten Fehler auftauche, dann finden sich die Einzelheiten dazu im Protokoll.

Das war es dann auch schon so weit mit der Einrichtung von BackWPup. Das Plugin wird euch von nun an mit frischen Backups versorgen. Bei fragen, einfach einen Kommentar schreiben. 🙂

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Über den Autor

#WordPress, #SocialMedia, #OnlineMarketing und #SEO Geek. Schalke Fanboy und natürlich Blogger ... In der Freizeit beschäftige ich mich gerne noch mit gutem Journalismus und Kaffee! PayPal-Kaffeespende für mich. :>